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Ernährung

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Die Ernährungsregeln für Senioren stimmen mit denen für jüngere Menschen nahezu überein. Denn die Basis einer gesunden Ernährung für alle Altersgruppen ist eine abwechslungsreiche, vollwertige Mischkost.


Mit einem Unterschied: Senioren benötigen in der Regel insgesamt weniger an den energieliefernden Nährstoffen Fett und Kohlenhydrate, während der Bedarf an Eiweiß sowie Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen gleich bleibt.

Ernährungswissenschaftler bezeichnen eine Kost, bei der mit weniger Energie gleichviel Nährstoffe enthalten sind, dass sie eine hohe Nährstoffdichte hat. Der beste Tipp, die Nährstoffdichte zu erhöhen, ist es, sparsam mit Fett umzugehen. Denn Fett enthält doppelt soviel Kalorien wie Eiweiß und Kohlenhydrate. Gleichzeitig sollten bewusst nährstoffreiche Lebensmittel gewählt werden: Obst und Gemüse, sowie Kartoffeln, Brot und Brötchen enthalten reichlich Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe.

 

Die Ernährung im Alter stellt uns vor besondere Anforderungen:

Einerseits muss der Bedarf an Energie und lebensnotwendigen Nährstoffen gedeckt werden, andererseits gilt es die Veränderung von Geschmacks- und Geruchssinn sowie häufige Erkrankungen im Alter wie z.B. Schluckbeschwerden zu berücksichtigen.

Mit einer ausgewogenen Ernährung, die alle Vitamine und Nährstoffe enthält kann das Wohlbefinden und die Vitalität deutlich unterstützt werden.
Alle Menüs von apetito sind nach aktuellen ernährungsphysiologischen Erkenntnissen zusammengestellt - ideal für alle, die bewusst genießen möchten oder eine spezielle Diät einhalten.

 

Mangel- bzw. Unterernährung tritt im Alter gehäuft auf. Während das Ernährungsproblem Nr. 1 in der deutschen Bevölkerung das Übergewicht ist, steigt mit zunehmendem Alter das Risiko, unterernährt zu sein. Studien zufolge sind bis zu 70% der Hochbetagten in Kliniken und bis zu 50% der Bewohner von Pflegeheimen mangelernährt.

Die Ursachen für die Entstehung einer Mangelernährung sind in der Regel vielfältig:
Kau- und Schluckbeschwerden, chronische Krankheiten, verändertes Geschmacksempfinden können die Nahrungsaufnahme erschweren. Hinzu kommen häufig psychische und soziale Belastungen, wie Depression und Demenz, die den Appetit hemmen. Es wird insgesamt weniger zu den Mahlzeiten gegessen bzw. Mahlzeiten werden ganz ausgelassen, nach dem Motto: "Für mich alleine kochen lohnt nicht mehr". Körperliche Beschwerden und zunehmende Immobilität führen nach sich, dass alltägliche Aufgaben, wie Einkauf und die Zubereitung der Mahlzeiten, nicht mehr alleine und selbständig ausgeführt werden. Nicht selten sind Senioren zum Zeitpunkt der Einweisung in eine Senioreneinrichtung in einem "mangelernährten Zustand".

Eine zu geringe Nahrungsaufnahme führt zu einer zu geringen Energieaufnahme und schlussfolgernd zu Mängeln in der Versorgung mit lebenswichtigen Nährstoffen (Eiweiß, Vitamine, Mineralstoffe). Die Immunabwehr sinkt und die Anfälligkeit für Krankheiten steigt. Beide Faktoren können wiederum eine weitere Verschlechterung des Ernährungszustandes und damit eine weitere Verschlechterung der Krankheitsentwicklung nach sich ziehen. Der Kreislauf der Mangelernährung hat begonnen, der durch höheren Pflegeaufwand zusätzliche Belastungen in der Pflege und Versorgung der alten Menschen nach sich zieht.
Aktualisiert ( Freitag, 01. August 2008 um 16:50 )  
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